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April 16, 2024
Exclusiv Germania

ENGAGIERT IN BAYERN

20 Jahre LBE Bayern und Abschied von Dr. Thomas Röbke
20 Jahre Netzwerkarbeit mit Leidenschaft, den Abschied von unserem Geschäftsführer Dr. Thomas Röbke und den Beginn eines neuen Abschnitts im Team der LBE-Geschäftsstelle – all das haben wir am 2. Februar gemeinsam mit Wegbegleiter*innen in einem Festakt im Historischen Rathaussaal Nürnberg gefeiert.Auch allen, die nicht dabei waren, möchten wir aus diesem Anlass danke sagen:

Was wäre das Landesnetzwerk ohne die Menschen, die Kontakte, den inhaltlichen Austausch und die vielfältigen Kooperationen! Wir freuen uns darauf, weiter mit Ihnen und Euch das Bürgerschaftliche Engagement in Bayern zu stärken und uns für eine gute Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft einzusetzen!Für alle, die nicht dabei waren, haben wir hier die wichtigsten Infos gesammelt:
  
Was haben wir in 20 Jahren gemeinsam erreicht?
20 Jahre LBE in Zahlen
Was Thomas Röbke uns zum Abschied mitgibt
Wie geht es weiter mit der LBE-Geschäftsstelle?
Was haben wir in 20 Jahren gemeinsam erreicht?
Engagementpolitik – dieser Begriff war vor 20 Jahren noch nicht geläufig. Dass er es heute ist, ist auch dem Einsatz von ganz unterschiedlichen Akteuren zu verdanken, die im Landesnetzwerk mitgewirkt oder mit dem Netzwerk zusammengearbeitet haben: Organisationen der Zivilgesellschaft, staatliche Stellen auf Landes- und Bundesebene und wissenschaftliche Einrichtungen haben gemeinsam das Thema Bürgerschaftliches Engagement sichtbar gemacht und für gute Rahmenbedingungen gekämpft. Beim Festakt haben wir auf diese gemeinsame Leistung zurückgeblickt – hier ein paar Zitate von langjährigen Wegbegleiter*innen:

„Wir waren für ganz Deutschland Beispiel mit unserem Landesnetzwerk.“
Christa Stewens, ehemalige Bayerische Sozialministerin über die Gründung des LBE vor 20 Jahren

„Die Lobbyarbeit haben wir als kleiner Verband nicht geschafft.

Mit dem LBE haben wir eine Stimme bekommen.“
Susanne Veit, Geschäftsführerin des Landesverbands für Mütter- und Familienzentren in Bayern und Vorstandsmitglied des LBE, über die Netzwerkarbeit der LBE-Mitglieder

„Einer der größten Verdienste von Thomas Röbke für die Ehrenamtsstrukturen war, sich dafür einzusetzen, die hauptamtlichen Strukturen möglichst weit oben in der Stadt Nürnberg anzusiedeln.“
Reiner Prölß, ehemaliger Sozialreferent der Stadt Nürnberg, über die Zusammenarbeit vor Ort

„Das Ehrenamt ist der Politik wichtig. Ich kann nur danke sagen, dass Sie das mit so viel Elan voran getrieben haben – und ich bitte Sie, da weiterhin mit Nachdruck dran zu bleiben.“

Eva Gottstein, Ehrenamtsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, über die Notwendigkeit, auch weiterhin für gute Rahmenbedingungen des Engagements zu kämpfen

„Es ist wichtig, dass wir in demokratischen Prozessen gemeinsam aushandeln, wie ein gutes Miteinander aussehen kann.“ 

Dr. Lilian Schwalb, Geschäftsführerin des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement, über zukünftige Herausforderungen für die Zivilgesellschaft
20 Jahre LBE in Zahlen seit 2003
830 Fortbildungen, Workshops, Vereinstage

520 Vorträge, Moderationen und Teilnahmen an Podiumsdiskussionen

115 Fachaufsätze und Veröffentlichungen

50 Konferenzen & Tagungen mit mehr als 

3800 Teilnehmer*innen

23 zusätzliche Programme und Projekte umgesetztTeil von durchschnittlich 
23 Ausschüssen, Beiräten, Expert*innen-Runden, Jurys pro Jahr
Was Thomas Röbke uns zum Abschied mitgibt
„Wir haben jenseits der Institutionen immer menschlich zusammengearbeitet“, sagt der langjährige Geschäftsführer des LBE über die Arbeit der vergangenen 20 Jahre. Der Soziologe hat sich auch vor der Gründung des Landesnetzwerks für das Thema Bürgerschaftliches Engagement eingesetzt und unter anderem das Zentrum Aktiver Bürger in Nürnberg gegründet. Zum Abschied hat er seinen Wegbegleiter*innen neben dem Dank für die gemeinsame Arbeit folgende Gedanken mitgeben:

Bürgerschaftliches Engagement bedeutet für mich

dass die Menschen glücklich sind, wenn sie gute Beziehungen und gelungene Verbindungen mit anderen Menschen eingehen können – Engagement ist dafür eine großartige Möglichkeit.… dass der Barmherzige Samariter noch immer ein starkes Bild ist: Beim Engagement geht es um das Teilen und Geben fernab des sonst üblichen Blicks auf den persönlichen Profit.… dass Engagement nach dem politikwissenschaftlichen Denker Alexis de Tocqueville das Wurzelwerk der Demokratie ist.… dass im Engagement viel Innovation zu spüren ist, bis heute: Egal ob in der Hospizbewegung, bei der Lebenshilfe oder beim Klimaschutz und dem Bienen-Volksbegehren – überall treiben Ehrenamtliche dringend nötige Entwicklungen voran und finden Lösungen.
Wie geht es weiter mit der LBE-Geschäftsstelle?
Die Aufgaben von Dr. Thomas Röbke übernehmen ab sofort seine beiden langjährigen Kolleginnen in der LBE-Geschäftsstelle, Claudia Leitzmann und Danielle Rodarius.

Claudia Leitzmann ist seit der Gründung des LBE im Jahr 2003 dabei und unter anderem für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, das Themenfeld Bildung und Bürgerengagement und das Netzwerk „Lernen durch Engagement“ zuständig.

Danielle Rodarius ist im Jahr 2006 eingestiegen und in der Zwischenzeit für zwei Projekte im Themenfeld Nachhaltigkeit verantwortlich: das vom Bayerischen Umweltministerium geförderte Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung und die vom Bundeskanzleramt geförderte Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien – RENN.süd. Natürlich ist die Geschäftsstelle mit unserem Team weiterhin Ihre Anlaufstelle für gemeinsame Projekte, für Fortbildungen oder Informationen rund um Engagement und Ehrenamt in Bayern.Wir müssen uns noch daran gewöhnen, dass wir ab sofort ohne Thomas Röbke auskommen müssen, der uns nicht nur ein verantwortungsvoller Chef und fachlicher Experte war, sondern auch ein humorvoller und gelassener Bestandteil des Teams, den wir vermissen werden. Die gute Nachricht ist: Als Senior-Berater wird Thomas Röbke dem LBE erhalten bleiben. Als außergewöhnlicher Chef hat uns Thomas Röbke unter anderem beeindruckt, weil…… er sich schon für die Umwelt und Nachhaltigkeit engagiert hat, als das noch nicht in Mode war: Er hat zum Beispiel nie einen Führerschein gemacht und ist immer schon mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs gewesen. …er selbst immer ehrenamtlich tätig war: Er hat sich unter anderem für Geflüchtete engagiert und zwei junge Männer bis zum Schulabschluss begleitet….er die Dinge immer wieder neu zusammendenken kann: Theorie und Praxis, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, Kommunalverwaltung und Ministerien. …er ein unerschöpfliches Wissen in Staatstheorie, Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaften besitzt, das er gern mit uns geteilt hat. Wir fragen uns zum Beispiel…
Wer erklärt uns in Zukunft John Locke und Thomas Hobbes?  
Wer übermittelt uns die neuesten vegetarischen Rezepte? 
Wer fasst uns die wichtigsten Werke der Soziologie zusammen? 
Wer liest für uns die Enzyklika des Papstes? 
Wer sorgt dafür, dass wir die Augsburger Puppenkiste nicht vergessen? 

Alles Gute, Thomas!

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